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von Steffi Hitzelberger
Alter: 6 – 9 Jahre
Material: Schwungtuch, Farbe, Pinsel, Altes weißes Bettlacken ca. 2 x 2m, Holzstifte, eine Rolle Paketklebeband, 2 Holzklötze, Kisten oder Kastenteile, mehrere Scheren
Zeit:60 - 90 Minuten
Ziel: Die Kinder dürfen zeigen, was sie können und sollen dabei Spaß haben. Sie sollen in ihrem Selbstbewußtsein gestärkt werden.
1. Einstieg
Schwungtuch-Spiel Ein großes Schwungtuch (Fallschirm) wird gerichtet. Die Kinder stehen im Kreis um den Fallschirm und halten ihn mit beiden Händen fest. Jetzt sollen alle den Fallschirm gleichmäßig nach oben und unten schwingen. Dabei wird jeweils eine Aussage gemacht. Diejenigen Kinder, auf die diese Aussage zutrifft, dürfen unter dem aufschwingenden Schwungtuch durchrennen und die Plätze wechseln.
Aussagen: - alle, die Geschwister haben - alle, die da sind - alle, die schon schreiben können - alle, die ein Instrument spielen können - alle, die in einem Sportverein sind - alle, die gerne in die Gruppenstunde kommen
Die Aussagen können von euch durch eigene Ideen erweitert werden.
> aus: „Bewegung und Entspannung“, Renate Zimmer, Verlag Herder 2002
2. Hauptteil
Abgehoben Die Kinder erhalten zur Lösung dieser Aufgabe eine Rolle Paketklebeband, zwei Holzklötze und mehrere Scheren. Die Aufgabe der Gruppe besteht nun darin, mit diesen Hilfsmitteln ein Mitglied der Gruppe so an die Wand zu kleben, dass diese Person den Boden nicht mehr berührt. Zu Beginn der Aktivität stehen die Holzklötze noch als Hilfsmittel zur Verfügung. Nach Befestigung der Person an der Wand sollen die Klötze allerdings unter ihr entfernt werden, um zu sehen, ob das Ankleben auch wirklich funktioniert hat. Die Person soll dann mindestens 5 Sekunden an der Wand kleben, ohne den Fußboden zu berühren.
Variante: Die Gruppe erhält die Aufgabe diese Aktivität so zu planen, dass nach Anbringen des ersten Klebestreifens nicht mehr miteinander gesprochen werden kann und keine weitere Zerkleinerung des Klebebandes möglich ist
Hinweis: Die Spielleitung sollte die Wand vor der Aktion daraufhin testen, ob das Klebeband einerseits gut hält und andererseits keine bleibenden Spuren hinterlässt.
> aus: „Kooperative Abenteuerspiele 2“, Rüdiger Gilsdorf und Günter Kistner, Kallmeyersche Verlagsbuchhandlung 2001
Alternativ:
Springspiel selbst entwerfen Mit einem großen, alten, ausrangierten Bettlaken kann man super Dinge machen – zum Beispiel ein Hüpfspiel entwerfen. Alls Gruppenleitung solltest du dir selbst schon mal Gedanken gemacht haben, welches Spiel du mit den Kindern anfertigen möchtest, falls die Kinder keine Ideen haben. Ein Spiel, das gerade bei Kindern sehr beliebt ist, ist „Twister“ (Das Spiel kann man im Spielwarengeschäft kaufen oder auch selbst herstellen. Die Spielanleitung findest du im Internet) Nachdem sich die Kinder für ein Hüpfspiel entschieden haben, wird dieses zuerst mit Bleistift auf das Bettlaken aufgezeichnet. Danach dürfen die Kinder mit Stoffmalfarben das Spiel ausmalen. Nachdem die Farbe getrocknet ist, muss das Spiel natürlich in der nächsten Gruppenstunde ausprobiert werden. Schön wäre es, wenn du als Gruppenleitung Fotos davon machen könntest, die im Gruppenraum als Collage aufgehängt werden.
3. Abschluss
Reise nach Gruppenhauf Die Stühle werden in einer Reihe aufgestellt (einer weniger als Teilnehmer). Bei Musik müssen alle um die Stuhlreihe kreisen. Bei Musikstop müssen alle auf die Stühle klettern (kein Fuß mehr auf dem Boden!). Das muß von der ganzen Gruppe geschafft werden, während die Spielleitung 1 – 2 – 3 ruft. Für die nächste Runde wird ein Stuhl entfernt usw., bis schließlich alle auf möglichst wenigen Stühlen einen Haufen bilden. |